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#Hinter den Kulissen

Unternehmerische Verantwortung vorantreiben

AUTODOC verankert Nachhaltigkeit und CSR-Prinzipien fest in seinem Kerngeschäft, um langfristige Resilienz und die Einhaltung europäischer Standards sicherzustellen. Mit einem Rekordumsatz von 1.555 Mio. € zeigt das Unternehmen, dass soziale Verantwortung – etwa durch umfassende Unterstützung der Mitarbeitenden und humanitäre Hilfe in der Ukraine – den wirtschaftlichen Erfolg maßgeblich stärkt.

Veröffentlicht am 04.11.2025

Gelebte Unternehmenswerte

Der Weg zu globaler Wirkung

Marktregulierung, Kundenfeedback oder interne, von Mitarbeiter:innen geleitete Projekte? Ganz gleich, was sozial verantwortliche Initiativen in einem Unternehmen anstößt, was letztlich zählt, ist ihre Wirkung auf das Geschäft. Um unseren gesellschaftlichen Einfluss bei AUTODOC zu maximieren, verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz für Corporate Social Responsibility (CSR). Indem wir den Dialog mit Kund:innen, Lieferanten, Mitarbeiter:innen und lokalen Communities über deren Anliegen fördern, stellen wir sicher, dass wir regulatorische Rahmenbedingungen sowie die Industriestandards des Ersatzteilmarktes erfüllen.

Bekenntnis zu Nachhaltigkeitsprinzipien

„Unser Ziel ist es, das führende Technologie-Ökosystem auf dem Kfz-Ersatzteilmarkt zu sein und dabei Nachhaltigkeitsprinzipien fest in die Bewertung unserer Geschäftspraktiken und Entscheidungen einzubeziehen. Wir verpflichten uns dazu, Leitlinien für eine nachhaltige Entwicklung in unsere Betriebsabläufe zu integrieren, um verantwortungsvolle Innovationen voranzutreiben, ethisches Wachstum zu fördern und langfristige Widerstandsfähigkeit zu gewährleisten“, sagt Beril Kaptan, Sustainability Managerin. Ihr Team steuert und erarbeitet die Nachhaltigkeitsziele und KPIs von AUTODOC. „Wir haben vor Kurzem eine eigene Nachhaltigkeitsfunktion geschaffen und einen entsprechenden Ausschuss eingerichtet. Diese Struktur wird AUTODOC dabei helfen, fundierter über seine Klima- und Umweltauswirkungen zu berichten, wie es die EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen (CSRD) vorschreibt. Diese wurde für fast 50 000 Unternehmen in der Europäischen Union eingeführt, um die soziale Marktwirtschaft zu stärken und den Grundstein für weltweite Standards in der Nachhaltigkeitsberichterstattung zu legen.“

Beril Kaptan, Sustainability Managerin bei AUTODOC
Beril Kaptan, Sustainability Managerin bei AUTODOC

Im Jahr 2025 hat AUTODOC den Fokus noch stärker auf zentrale Nachhaltigkeitsthemen gelegt. Dazu gehören die Minimierung von nicht recycelbarem Abfall, die Reduzierung von Plastik durch die weitere Optimierung von Verpackungsmaterialien, die Verringerung von Treibhausgasemissionen, die Priorisierung von ESG-konformen Lieferanten sowie die Förderung der Vielfalt an Talenten innerhalb des Unternehmens. Im März 2025 startete das Unternehmen zudem eine Präsenz-Kampagne zur Prävention von Belästigung an allen europäischen Standorten. In nur wenigen Wochen nahmen mehr als 2000 Lagermitarbeiter:innen an den Schulungen teil. Diese konzentrierten sich auf praktische Alltagsszenarien aus dem Lagerbetrieb und wurden durch mehrsprachige Handouts sowie visuelle Leitfäden unterstützt. „Diese Initiative ist Teil unseres langfristigen Engagements für das Wohlergehen der Mitarbeiter:innen und ein entscheidender Schritt innerhalb der sozialen Säule unserer ESG-Ziele“, sagt Yuliia Rebets, Compliance-Spezialistin, die die Schulungen leitet.

Große Herausforderungen in lokalen Communities lösen

Unabhängig davon, wie ehrgeizig die Ziele eines Unternehmens sind oder wie solide seine Berichterstattung sein mag, eine nachhaltige Entwicklung liegt nie in der alleinigen Verantwortung einer einzelnen Abteilung. Sie wird vielmehr als eine Haltung verstanden, die über alle Teams hinweg geteilt wird – die Verpflichtung, das Richtige zu tun.

Im Jahr 2024 haben Teams bei AUTODOC verschiedene Unterstützungsprogramme für lokale Communities umgesetzt. Dazu gehörten Soforthilfemaßnahmen für Regionen in Polen und Tschechien, die schwer von den Überschwemmungen im September betroffen waren. Dank einer schnellen Reaktion und der engen Zusammenarbeit zwischen den Niederlassungen in beiden Ländern konnte AUTODOC über humanitäre Organisationen Spenden in Höhe von 35 000 EUR bereitstellen, um Familien zu unterstützen, die ihr Zuhause verloren hatten.

Der Ansatz „das Richtige zu tun“ spiegelt sich auch im ehrenamtlichen Engagement der Mitarbeiter:innen wider. Die Standorte führen eigene Wohltätigkeitsprojekte durch, die von lokalen Mitarbeiter:innen geleitet und in Zusammenarbeit mit lokalen Nichtregierungsorganisationen sowie öffentlichen Institutionen umgesetzt werden. „Eine unserer Traditionen im Ehrenamt ist die Teilnahme an einer landesweiten Kampagne gegen Armut namens „Das edle Paket“ (polnisch: Szlachetna Paczka)“, sagt Joanna Boj, Legal Managerin und Verantwortliche für Wohltätigkeitsprojekte in Polen. „Seit vielen Jahren treffen wir uns jeden November und Dezember, um Pakete für wirtschaftlich besonders benachteiligte Familien zu packen.

Gelebte Unternehmenswerte

Es war großartig zu sehen, wie sehr sich unser Unternehmen an diesem von Mitarbeiter:innen geführten Programm beteiligt hat, als die Geschäftsführung von AUTODOC beschloss, die teuersten Anschaffungen für die Familien zu finanzieren, wie zum Beispiel Möbel und eine Waschmaschine. Es bedeutet, dass wir alle die gleichen Werte teilen. Und obwohl „Das edle Paket“ ein Projekt ist, das einen direkt mit der Not von Kindern und einsamen älteren Menschen konfrontiert, gibt es uns viel Zufriedenheit, das Leben von jemandem verbessern zu können“, fügt Joanna hinzu.

Gelebte Unternehmenswerte

Es gibt Momente in der Geschichte eines Unternehmens, in denen eine Hilfsaktion die Werte der Geschäftsführung unmittelbar widerspiegelt. Ein eindrucksvolles Beispiel ist die Unterstützung der Mitarbeiter:innen durch AUTODOC seit der Eskalation des Krieges in der Ukraine im Februar 2022.

„In dieser Zeit gewann unser Engagement für soziale Verantwortung eine ganz neue, tiefgreifende Bedeutung. Durch exzellentes Krisenmanagement und eine herausragende Kommunikation konnte AUTODOC diese beispiellose Krise bewältigen. Wir haben nicht nur bei der Umsiedlung und Betreuung unserer Mitarbeiter:innen geholfen, sondern konnten unsere Kund:innen auch weiterhin ohne Unterbrechung bedienen“,sagt Dmitri Zadorojnii, CEO von AUTODOC.

Durch Planung und proaktive Maßnahmen des Krisenstabs setzte AUTODOC Evakuierungspläne zügig um und gewährleistete so die Sicherheit von 150 Mitarbeiter:innen und ihren Familien aus Charkiw, 100 aus Kiew und rund 300 aus Odessa. Bis heute unterhält das Unternehmen feste „Co-Working-Flächen“ in Kiew und Lwiw, die Schutzräume für mehr als 100 Personen bieten und den Zugang zu Strom, lebensnotwendigen Gütern und Internet sicherstellen. Das Unternehmen ermöglichte zudem eine erweiterte interne Mobilität für ukrainische Mitarbeiter:innen, die sich für eine Umsiedlung entschieden haben und nun in Tschechien, Deutschland, Portugal, Polen oder Moldawien arbeiten. Als Reaktion auf die anhaltenden Stromausfälle in der Ukraine initiierte AUTODOC die Verteilung von Powerstations, um sicherzustellen, dass die Mitarbeiter:innen auch während Stromausfällen weiterarbeiten können. Diese Initiative ermöglicht es den Kolleg:innen, auch in kritischen Momenten vernetzt und produktiv zu bleiben.

Dmitri Zadorojnii, CEO von AUTODOC
Dmitri Zadorojnii, CEO von AUTODOC

Als Reaktion auf die anhaltenden Stromausfälle in der Ukraine initiierte AUTODOC die Verteilung von Powerstations, um sicherzustellen, dass die Mitarbeiter:innen auch während Stromausfällen weiterarbeiten können. Diese Initiative ermöglicht es den Kolleg:innen, auch in kritischen Momenten vernetzt und produktiv zu bleiben.

Im Jahr 2024 setzte AUTODOC Ukraine eine seiner bedeutendsten Initiativen um: Rehabilitationsreisen in die Karpaten für Mitarbeiter:innen und ihre Familien.

Dieses Projekt bot den Einwohner:innen von Charkiw und Odessa – Städten, die unter ständigem Beschuss stehen – die Möglichkeit, Zeit in einer sichereren Umgebung zu verbringen. „Angesichts der anhaltenden Belastung, der unsere Kolleg:innen ausgesetzt sind, ermöglichte diese Initiative ihnen, sich im Kreise ihrer Liebsten zu erholen und neue Kraft zu schöpfen.“, sagt Viktoriia Mizinina vom Workplace Experience Team, die die Wohltätigkeitsprojekte in der Niederlassung von AUTODOC in Odessa koordiniert.

Dieses Projekt wurde dank der Unterstützung und Zusammenarbeit von Sviatoslav Belei (Director AUTODOC Ukraine), Oleksandr Kravchenko (Global Travel Manager) sowie Viktoriia und ihrem Team, bestehend aus Kateryna Biriukova, Tetyana Artemchuk und Anna Ustuianova, erfolgreich umgesetzt.

„Wir haben den gesamten herausfordernden und arbeitsintensiven Prozess der Logistik übernommen: von der Entgegennahme der Anfragen über die Klärung von Details zu Familienmitgliedern, die Zuweisung von Hotels und Bussen bis hin zu den Kontrollen vor der Abfahrt, der Koordination des Check-ins vor Ort und der Organisation der Heimreise. Wenn es darum geht, 600 Personen innerhalb eines engen Zeitrahmens an einen anderen Ort zu bringen, wird klar, wie viel diese Aufgabe abverlangt: präzise Koordination, nahtloses Teamwork und voller Einsatz von allen Beteiligten.“, sagt Viktoriia.

Und während dieser Krieg andauert, setzt sich auch die Unterstützung durch AUTODOC fort, von medizinischen Schulungen, die den ukrainischen Mitarbeiter:innen lebensrettende Fähigkeiten für Extremsituationen vermitteln, über psychologische Unterstützung durch vertrauliche 24/7-Hotlines und Online-Sitzungen mit zertifizierten Berater:innen, bis hin zur Organisation von Blutspendeaktionen vor Ort.

„Vor Kurzem haben wir unsere dritte Aktion durchgeführt, dieses Mal für das Regionale Bluttransfusionszentrum in Odessa, das unter einem akuten Mangel an Blutkonserven für schwer verwundete Soldat:innen sowie Opfer von Raketenangriffen leidet. Es ist ein fortlaufendes Projekt. Alle, die freiwillig ihr Blut spenden möchten, können dies jedes Quartal direkt in unseren Räumlichkeiten tun.“, fügt Viktoriia hinzu. 

Viktoriia Mizinina, Workplace Experience bei AUTODOC
Viktoriia Mizinina, Workplace Experience bei AUTODOC

Darüber hinaus hat die ukrainische Niederlassung von AUTODOC in den letzten Jahren medizinische Einrichtungen für Kinder und Frauen sowie Binnengeflüchtete unterstützt. Auch denjenigen, die von der Zerstörung des Wasserkraftwerks Kachowka und den darauffolgenden Überschwemmungen betroffen waren, einschließlich der Tiere in der Region, wurde geholfen.

„Wir sind fest entschlossen, unsere Unterstützung für ehrenamtliche Initiativen fortzusetzen. Denn erst durch die Hilfe und die aktive Beteiligung unserer Mitarbeiter:innen bauen wir eine stärkere und widerstandsfähigere Gemeinschaft auf.“, fasst Viktoriia zusammen.

Einen Ort schaffen, an dem sich Menschen gerne aufhalten

Mitarbeiter:innen und Führungskräfte arbeiten Hand in Hand in verschiedenen Wohltätigkeitsprojekten zusammen, um relevante lokale Probleme schnell und bewusst anzugehen. Soziale Verantwortung ist fest in unserer Kultur und in dem Geschäftsmodell verankert, das die Gründer von AUTODOC im Jahr 2008 etabliert haben. Es ist ein Modell, das auf langfristigen Beziehungen zu Lieferanten, einer hohen Erreichbarkeit für Kund:innen sowie der Gewinnung vielfältiger Talente basiert.

Einen Ort schaffen, an dem sich Menschen gerne aufhalten

Die Entwicklung von AUTODOC von einem Ersatzteilhändler hin zu Europas größter digitaler Pure-Play-Plattform im Kfz-Ersatzteilmarkt, die im Jahr 2024 einen Umsatz von 1555 Mio. € erwirtschaftete, ist das Ergebnis der Schaffung eines Ortes, an dem sich Menschen gerne aufhalten: Kund:innen, die bei AUTODOC einkaufen möchten, Vertriebspartner, die über die Plattform des Unternehmens verkaufen wollen, sowie talentierte Mitarbeiter:innen, die sich bei AUTODOC beruflich weiterentwickeln möchten. Unser kollaborativer Ansatz und unser Engagement für soziale Verantwortung treiben den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens weiter voran. Dies beweist, dass die Förderung eines inklusiven und motivierenden Umfelds für alle Stakeholder entscheidend ist, um nachhaltiges Wachstum zu erreichen.