Zum Hauptinhalt springen
Alle Beiträge anzeigen
#Hinter den Kulissen

Die Initiative „People Help People“

Die Initiative „People Help People“ entstand als Graswurzelinitiative, um ukrainische Kollegen und Kolleginnen beim Umzug, der Suche nach einer Unterkunft und mit Hilfsgütern zu unterstützen. Dieser Artikel beleuchtet, wie die 5000 Mitarbeitenden von AUTODOC Unternehmenswerte in konkretes Handeln übersetzten und damit die Stärke eines internationalen Teams unter Beweis stellten.

Veröffentlicht am 17.10.2022

by Von Tatiana Golubenko und Benjamin Gredeson

Die Initiative „People Help People“

Die Unternehmenskultur von AUTODOC basiert auf den Werten seiner Mitarbeiter:innen.

Wieder einmal haben wir erlebt, wie hilfsbereit und herzlich die Menschen sind, die für unser Unternehmen arbeiten.

Als der Krieg in der Ukraine ausbrach, machte es unser Unternehmen zur obersten Priorität, die Sicherheit unseres ukrainischen Teams zu gewährleisten, da sich einige der lokalen Standorte im Epizentrum des Krieges befanden.

Während der eingesetzte Krisenstab den Transport und die Umsiedlung von Mitarbeiter:innen in sicherere Gebiete in der Ukraine organisierte, konnten viele Kolleg:innen aus anderen europäischen Ländern nicht tatenlos zusehen.

So entstand die Idee, eine interne Initiative namens „People Help People“ ins Leben zu rufen. Ihr Hauptziel war es, Menschen zusammenzubringen und eine Plattform für diejenigen zu bieten, die Hilfe leisten konnten, und für diejenigen, die sie benötigten. Bereits in den ersten Tagen nach dem Start des Projekts sahen wir die Bereitschaft und die aufrichtige Absicht der Kolleg:innen an all unseren Standorten, in diesen schwierigen Zeiten so hilfreich wie möglich zu sein.

Ein Gruppenchat in Telegram wurde zum Hauptkommunikationskanal hierfür. Mitarbeiter:innen von AUTODOC können dort um alles bitten, von Unterstützung bei Formalitäten und dem Sammeln von Hilfsgütern für diejenigen, die ihre Häuser überstürzt verlassen mussten, bis hin zur Suche nach Unterkünften an verschiedenen Standorten oder sogar festem Wohnraum. Unsere Kolleg:innen holten Menschen an der Grenze ab, boten vorübergehende Unterkünfte an und nahmen Personen in ihren eigenen Wohnungen auf.

Diese harte Realität hat uns noch mehr zusammengeschweißt und uns offener und stärker gemacht. Wir haben bewiesen, dass unsere Unternehmenswerte – Empowerment, Inklusion und Zusammenarbeit – keine leeren Worte sind. AUTODOC ist ein Unternehmen voller erfolgreicher und mutiger Menschen, die immer bereit sind, einander zu helfen. Das war so, ist so und wird immer so bleiben. Dies sind die Qualitäten, die uns helfen, in jeder Situation resilient zu bleiben.

Nichts ist wertvoller als ein Team von über 5000 Mitarbeiter:innen verschiedenster Nationalitäten und aus unterschiedlichsten Ländern, das als eine unterstützende und fürsorgliche Familie zusammenkommt.

Aline Richtermeier – Lernpartnerin bei AUTODOC
Aline Richtermeier, Learning Partner bei AUTODOC

„Diese Initiative war absolut eine Teamleistung. Unsere Kolleg:innen aus Deutschland und der Ukraine haben sehr eng zusammengearbeitet, und als der Krieg begann, war es uns sehr wichtig, etwas zu tun, um zu helfen. Uns wurde klar, dass die Menschen um ihr Leben fürchteten und das Land sehr schnell verlassen mussten. Wir wollten unseren Kolleg:innen zeigen, dass wir bereit sind, ihnen zu helfen.

Es war wirklich erstaunlich, dass sich so viele Kolleg:innen bei mir meldeten und sagten, sie hätten Plätze frei und wollten unbedingt jemandem helfen. Es war eine wunderbare Erfahrung, auf einer so persönlichen Ebene in Kontakt zu treten und zu sehen, dass so viele Menschen wirklich ihre Unterstützung anbieten wollten. Und ich glaube, was dies so wertvoll gemacht hat, ist die Tatsache, dass wir nicht nur zusammenarbeiten, sondern uns wirklich umeinander kümmern.

Ein oder zwei Wochen später schaltete sich das Unternehmen ein und stellte alle Informationen in den FAQs zusammen, die weithin kommuniziert werden, verfügbar sind und sehr häufig aktualisiert werden. Man kann also sagen, dass diese Initiative ein Ausgangspunkt dafür war, Informationen zu sammeln und zu teilen, erste Hilfe zu erhalten und zu zeigen, dass man nicht allein ist.“